Sonntag, 16. März 2014

California Adventure Day #2

Am Sonntag, dem ersten richtigen Tag unseres Trips, ging es nach dem Frühstück zuerst zum Griffith Observatory. Von dort aus hat man einen tollen Ausblick auf ganz LA und das berühmte Hollywood Sign. 






von links: Celia (Spanien), ich und Anna (Schweiz)


das eigentliche Observatorium, in dem wir aber nicht drin waren



Nach einigen schnellen Fotos fuhren wir direkt weiter zu den Universal Studios. Dort angekommen wurden erstmal Fotos am Universal Globe gemacht. Danach hatten wir eine sehr interessante und coole Tour durch die Filmkulissen und anschliessend Freizeit im Universal Theme Park, einem Freizeitpark mit Attraktionen aus verschiedenen Filmen. 


unsere gesamte Gruppe :)

Celia (Spanien) und Ellen (China) mit 3D-Brillen

die Fahrzeuge fuer unsere Tour durch die Kulissen


Filmkulisse fuer eine Stadt


Teile des "King Kong" Sets

Autos aus "Fast and Furious"




simulierte Überschwemmung 





Kulissen einer Nachbarschaft mit den Häusern aus "Desperate Housewives"

das Haus aus "Psycho"




extrem authentischer Flugzeugabsturz - Zitat unserer Belo-Chef-Koordinatorin: "Postet das nicht auf Facebook, sonst kriegen eure Eltern einen Herzinfarkt!" :D







ich und Celia (Spanien)










Nachdem sich alle am Universal Globe wiedergetroffen hatten, sind wir den Universal City Walk entlang gelaufen. Das ist eine lange Passage voller cooler Shops, Palmen und bunter Lichter. Da es genau um diese Zeit dunkel wurde, konnten wir die Atmosphäre noch viel mehr geniessen. Wir sind bis zu einem runden Platz gelaufen, der mich ziemlich an den Piccadilly Circus in London erinnert hat, da an den Seiten riesige Leuchttafeln angebracht waren, auf denen Werbung und Musikvideos liefen. Dort befindet sich auch das Hard Rock Cafe Hollywood, in dem wir Dinner gegessen haben. Danach hatten wir nochmals Freizeit, um den Universal City Walk zurückzulaufen. Dieser war fuer mich das Highlight des Tages, einfach unglaublich cool und da es relativ warm war, haben wir erst realisiert, dass wir wirklich in Los Angeles sind. 













meine Tischnachbarinnen: Ellen (China), Celia (Spanien) und Anna (Schweiz)


Hard Rock Cafe








Candy Shop




P.S. Sorry fuer die ganzen Palmenbilder, ich liebe Palmen und kann es einfach nicht lassen, sie in verschiedenen Variationen zu fotografieren. Achso, und meine Kamera ist nicht so der Hammer im Dunkeln, tut mir leid. 

Dienstag, 11. März 2014

California Adventure Day #1

Heute geht es los mit den detaillierten Berichten und Fotos von meinem California Adventure. 

Bereits am Freitag sind meine Freundinnen Celia (Spanien) und Anna (Schweiz) nach der Schule zu mir nach Madison gekommen. Gemeinsam mit meinen Gasteltern sind wir ca. 2 1/2 Stunden nach Chicago gefahren. Nach Pizza und einer zu kurzen Nacht im Hotel ging es am Samstagmorgen zum Flughafen. 



Gegen Nachmittag kamen wir in Los Angeles an und wurden von den Belo Koordinatoren abgeholt. Vom Flughafen ging es ins Hotel, wo wir nach dem langwierigen Check-In-Prozess bis zum Dinner Zeit hatten, die Lage und die anderen Mitreisenden auszuchecken ;). Nach dem Abendessen gab es noch eine verpflichtende Orientation, während der uns Regeln, Programm und andere wichtige Dinge nähergebracht wurden. Da alle von der langen Reise erschöpft waren, ging es auch schon bald ins Bett. 

Sonntag, 9. März 2014

I'm Back In Town

Hey meine Lieben!

Seit gestern Abend bin ich wieder zuhause in Madison. Ich hatte eine unglaubliche Zeit in California, es war die beste Woche meines Lebens und das bisherige Highlight meines Auslandsjahres! Ich habe nur positive Erinnerungen und wüsste wirklich nichts schlechtes, was ich über den Trip sagen könnte. Bevor ich in den nächsten Tagen beginne, mehr über die einzelnen Tage zu erzählen, möchte ich euch zuerst ein paar allgemeine Infos über meine Reise geben.

Während des Auslandsjahres in den USA mit AFS hat man die Möglichkeit, an bestimmten Reisen teilzunehmen. Diese werden von dem externen Reiseveranstalter Belo USA organisiert, mit dem AFS (und auch andere Organisationen) eine Kooperation hat. Die Trips sind freiwillig und nicht im Programmpreis enthalten, bieten aber eine super Möglichkeit, einen anderen Teil der USA kennenzulernen und einfach eine tolle Zeit zu haben.

Nach langem Hin und Her habe ich mich fuer das "California Adventure" entschieden und bereue es jetzt im Nachhinein auch in keinster Weise.

Wir waren 92 Austausch-Schüler aus 28 Ländern, ausserdem 4 Koordinatoren von Belo und eine Ehrenamtliche von AFS. Unser Weg hat uns erst nach Los Angeles und dann nach San Francisco geführt.

Ich bin im Moment ein bisschen krank und noch etwas deprimiert, wieder zuhause zu sein, da ich das kalifornische Wetter und vor allem die Leute echt vermisse. Morgen geht es dann leider schon wieder in die Schule. :(


Mittwoch, 26. Februar 2014

Questions & Off To California

Hallo meine Lieben,

ich habe unglaublich viel zu tun, deshalb gibt es nur ein paar Zeilen von mir. Am Freitag geht es nämlich los nach Californiaaaaa! Ich bin soooo aufgeregt und freue mich riesig, auch wenn ich im Moment noch in den zu erledigenden Aufgaben untergehe. Ich bin so froh, wenn es endlich Freitag ist!
Natürlich werde ich fleissig Fotos machen und wenn ich wieder da bin, wird es hier ausführliche Berichte fuer euch geben!

Und während ich (hoffentlich) die kalifornische Sonne geniesse, könnt ihr in der Zwischenzeit die Gelegenheit nutzen, um mich alles zu fragen, was euch so interessiert. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit euren Fragen unter diesem Post! Auch sonstiges Feedback aller Art ist erwünscht. Ihr muesst euch dazu nicht zwangsläufig irgendwo anmelden, es geht auch anonym. Ich freue mich immer sehr über Kommentare, die ja bisher leider sehr selten waren. Enttäuscht mich nicht! ;)


Freitag, 21. Februar 2014

Grillin' 4 Peace, Superbowl & Valentine's Day

Heute möchte ich euch noch nachträglich von einem längst vergangenen Wochenende berichten. An jenem Samstag habe ich meine Gastmutter zu einem Event namens "Grillin' 4 Peace" begleitet. Man stelle sich das folgendermassen vor: eine Horde Hippies begibt sich auf einen gefrorenen und zugeschneiten See, stellt ein Peacezeichen bestehend aus Grills auf, bereitet darauf verschiedene Leckereien zu und teilt diese miteinander. Desweiteren wird das übrig gebliebene Fleisch eingesammelt und an eine Organisation fuer die Obdachlosen gegeben. Angeblich typisch Madison.




Am Sonntag danach war dann Superbowl, das grosse Finalspiel der National Football League (NFL). Gespielt haben die Seattle Seahawks gegen die Denver Broncos, die Seahawks haben gewonnen und dürfen sich somit nun bestes Footballteam des Landes nennen. Ich kann mich nicht besonders fuer Football begeistern und das Spiel war ein Witz, allerdings schauen die meisten Leute den Superbowl nicht nur wegen des Footballs, sondern vor allem aufgrund der Werbungen. Da der Superbowl das meistgesehene Event im amerikanischen Fernsehen ist, dürfen die grossen Firmen fuer die Werbeminuten ordentlich blechen. Fuer das viele Geld laesst man sich natürlich was einfallen und somit kommt es, dass Superbowl-Werbungen die kreativsten, lustigsten, außergewöhnlichsten und besten von allen sind. In der Halbzeitshow tritt dann noch ein Weltstar auf, in diesem Jahr Bruno Mars. Der Superbowl ist den Amis also sehr wichtig und nicht selten gibt es Superbowl-Partys oder zumindest, wie im Falle meiner Gastfamilie, spezielle Superbowl-Snacks.





Letzten Freitag war Valentinstag, der hier in den USA noch kitschiger und feierlicher zugeht als in Deutschland. Guckt euch einfach mal den Film "Valentine's Day" an, da kriegt ihr eine ganz gute Vorstellung davon. Meine Schule hat eine supercoole Tradition: die "Singing Valentines". Das ganze ist eigentlich ein Fundraiser fuer das Choir Department, inzwischen aber fester Bestandteil des 14. Februars. Schickt man jemandem ein "Singing Valentine", dann kommt eine Gruppe von Schülern in den Raum der entsprechenden Person und singt dieser ein Liebeslied. Dieses Jahr wurde der Rekord gebrochen, es wurden mehr als 1.000 "Singing Valentines" verkauft! Das bedeutet, die halbe Schule hat eine Gruppe an jemanden geschickt! Richtiger Unterricht kann so natürlich kaum stattfinden, somit besteht der ganze Tag daraus, den "Singing Valentines" zuzuhören, die in den Unterricht kommen. Videos (aus den letzten Jahren) sagen mehr als Worte:




 


Samstag, 8. Februar 2014

Halftime

Gestern war der 7. Februar, eigentlich ein Tag wie jeder andere. Doch plötzlich fiel mir auf, dass ich am 7. August in die USA geflogen bin und dieser Tag somit 6 Monate in den Staaten markiert. EIN HALBES JAHR. Ist das zu fassen? Die Zeit ist so unglaublich schnell vergangen und oft ist mir gar nicht bewusst, wie viel ich hier tatsächlich schon erlebt habe. Mittlerweile ist es einfach so normal, hier zu sein, und ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, jetzt auf einmal wieder in Deutschland zu leben. Auch wenn es nicht immer einfach ist, bin ich sehr froh, noch 5 Monate von meinem eigentlichen Auslandsjahr, plus einen Monat Urlaub mit meiner deutschen Familie übrig zu haben. Das neue Schulsemester ist schon in vollem Gange und die Semester-Austauschschüler sind schon längst wieder zuhause. Irgendwie beängstigend, aber auch gut zu wissen, dass das Ganze auch irgendwann ein Ende hat. Ich bin immer noch glücklich hier und habe schon so einige Erkenntnisse gewonnen, unter anderem, dass Deutschland nicht immer so bloed und Amerika nicht immer so cool ist, wie man manchmal denkt. Interpretiert meine Worte, wie ihr wollt, aber lasst euch gesagt sein, dass ich mein Auslandsjahr geniesse und trotz des schon lange eingekehrten Alltags jeder Tag etwas Besonderes an sich hat. 

Dienstag, 4. Februar 2014

Weekend in Philadelphia

Nachdem mein letzter Eintrag ja nicht so super spannend war, kommt heute mal wieder ein schoener Reisebericht mit Fotos. Unmittelbar nach den Final Exams ging es nämlich mit meinen Gasteltern nach Philadelphia ("Philly"). Dazu muss ich euch erstmal einige "Hintergrundinfos" geben:

Meine Gasteltern Mark und Deb sind beide Bibliothekare und Mitglieder der "American Library Association". Diese Organisation veranstaltet jedes Jahr zwei grosse Konferenzen, eine im Sommer und eine im Winter. Diese finden aufgrund der vielen Teilnehmer immer in grossen Städten statt und so war die diesjährige Winter-Konferenz eben in Philadelphia und Mark und Deb haben mich netterweise mitgenommen. Dies war also der eigentliche Grund unserer Reise :)

Meine Gastmutter ist bereits am Donnerstag geflogen, sodass ich mich am Freitag nach der Schule nur mit meinem Gastvater auf den Weg gemacht habe. Dort konnte ich dann zum ersten Mal den suessen, kleinen Flughafen von Madison sehen. Nach einer Zwischenlandung in Detroit sind wir gegen Abend in Philly angekommen und direkt mit dem Taxi ins Hotel gefahren, wo wir kurze Zeit später Deb getroffen haben. Da es schon relativ spät war, haben wir nur noch in einer Pizzeria Dinner gegessen und danach ging's ins Bett. 

Am nächsten Morgen sind Mark und ich in Richtung "Pennsylvania Convention Center" (das grosse Tagungszentrum, wo die Konferenz stattfand) gelaufen. Direkt daneben befindet sich der "Reading Terminal Market", der fuer mich das absolute Highlight von Philadelphia war. Das ist ein dauerhafter Markt in einer alten Bahnhofshalle und ein kulinarisches Paradies. Man findet dort sowohl frische Lebensmittel, als auch Essenstaende, wo man super Breakfast, Lunch oder Dinner essen kann. Bei den angebotenen Snacks ist von Sushi bis zum "Philly Cheese Steak", der Spezialität von Philadelphia, fuer jeden was dabei. Ihr merkt schon, wie begeistert ich bin :)
Wir haben dort gefrühstückt und mir dann im Convention Center einen Admission Pass geholt, der mir erlaubte, meine Gasteltern zu bestimmten Veranstaltungen zu begleiten. Nach einer Weile auf der Konferenz und einem Treffen mit Freunden meiner Gasteltern ging es am Abend in ein super schickes asiatisches Restaurant, was nicht nur cool aussah, sondern auch extrem leckeres Essen hatte. 


eine bekannte Pop-Art-Skulptur 

im Hintergrund die City Hall


die City Hall aus der Nähe



mein Lieblingsmarkt - leider habe ich nicht so gute Fotos davon gemacht :(


Am Sonntag wurde dann ein bisschen was über amerikanische Geschichte gelernt und ich habe die "Liberty Bell", die "Independence Hall" und Chinatown (zwar nicht von historischem Wert, aber trotzdem interessant - meine erste Chinatown!) gesehen. 



die Liberty Bell

                           


die Independence Hall

hier wurde die Declaration of Independence diskutiert...

...und hier unterschrieben!







das Eingangstor zur Chinatown



"Last but not least" haben wir am Montag noch das "Barnes Art Museum" besucht, bevor es nach einem tollen Wochenende voller Sightseeing, neuer Eindrücke und leckerem Essen wieder zurück nach Madison ging. 


eines der vielen Museen, allerdings nicht das, wo wir waren


in Philly gibt es eine Strasse mit den Flaggen aller Länder der Welt, ziemlich cool :)

spektakulärer Sonnenuntergang am Flughafen - das Bild kann die Schönheit nicht annähernd widerspiegeln!