Dienstag, 25. Juni 2013

USA-Vorbereitung und sonstiger Kram

Jetzt komme ich auch endlich mal wieder dazu, hier was reinzuschreiben, wie soll das erst werden, wenn ich in Amerika bin? Naja, ich werde mir Mühe geben. Was geht also so ab im Moment?

Die Schule ist jetzt vorbei, für mich bedeutet das: 10. Klasse geschafft! Somit kann ich mich nun voll und ganz auf mein Auslandsjahr konzentrieren :). Zurzeit bin ich im Urlaub und warte sehnsüchtig auf Neuigkeiten, genauer gesagt, auf meine Gastfamilie. Es ist echt deprimierend, wenn ständig andere Leute ihre Gastfamilien kriegen und ich hab immer noch nichts. Ich weiß, dass es erst Juni ist und von daher überhaupt kein Grund zur Panik besteht, aber ich mache mir halt schon viele Gedanken. Aber mehr als Abwarten kann ich ja leider nicht.

Neulich hatte ich dann auch schon meine dritte und länderspezifische Vorbereitung, die USA-VB. Ich habe wieder viele nette Leute kennengelernt, und unser Mädelszimmer war einfach nur der Hammer!
Diesmal waren es nicht so viele Spiele, sondern mehr Infos über die USA. Das ganze Wochenende war sehr interessant und informativ und wir hatten trotzdem sehr viel Spaß :).

Außerdem hatte ich mich schon vor einiger Zeit zusammen mit meinen Eltern um das Visum gekümmert. Wir mussten im Internet den Visumsantrag ausfüllen und danach noch mehrere Gebühren bezahlen, um dann am Ende den Termin im Konsulat vereinbaren zu können. Insgesamt war es gar nicht soooo dramatisch, man braucht halt bloß viel Zeit und Geduld. Jetzt muss ich also nur noch zum Interviewtermin und dann wird mein Visum hoffentlich genehmigt und zu mir nach Hause geschickt.

Vor ein paar Tagen haben wir bei AFS einen Zubringerflug für mich bestellt, der mich dann zu meinem internationalen Abflughafen bringen wird. Der Vorteil daran ist, dass der Zubringerflug in meinem internationalen Flugticket mit eingetragen wird und mein Gepäck auf der ganzen Strecke direkt durchgecheckt wird. Ich hoffe sehr, dass da dann noch jemand mitfliegt, den ich kenne, aber ich bin da eigentlich guter Dinge.

Soweit die Meldungen! Wenn's was Neues gibt, folgt hier der nächste Eintrag!

Bis bald, ihr Lieben :)

Sonntag, 2. Juni 2013

Auswahl, VB´s und alles danach...

So, jetzt werde ich einfach mal über alles schreiben, was bis heute so passiert ist in Sachen Auslandsjahr, damit der Blog dann auf dem aktuellen Stand ist und ich immer schreiben kann, wenns was Neues gibt ;). 

Also, nachdem ich mich bei AFS beworben hatte, bekam ich eine Einladung zum Auswahlwochenende. Dort waren dann auch noch ganz viele andere Bewerber aus der Region und ich war mega aufgeregt, weil ich niemanden kannte und überhaupt nicht wusste, was mich erwartet. Zuerst gab es noch eine Infoveranstaltung mit den Eltern zusammen, danach ging es dann los mit einer Vorstellungsrunde. Das restliche Wochenende bestand dann aus verschiedenen Spielen und Diskussionsrunden, über die ich jetzt aber nicht weiter schreiben will, um zukünftigen Bewerbern nicht zu viel zu verraten ;). Insgesamt war es aber ein cooles Wochenende, wie immer bei AFS. 

Man wurde dann auch gar nicht lange auf die Folter gespannt, ein paar Tage später kam die erlösende E-Mail, dass ich im Programm aufgenommen bin. Damit gings dann aber erst richtig los, ich musste mich um die sehr umfangreiche Online-Bewerbung kümmern. Die bestand aus allen möglichen Formularen, die zum Teil auch vom Arzt und von Lehrern ausgefüllt werden mussten, man sollte Fotos hochladen, einen englischen Brief an die zukünftige Gastfamilie schreiben und einfach extrem viele Angaben machen. Eigentlich ist es halb so wild, man braucht halt bloß viel Zeit und Geduld. Ich war dann an dieser Stelle auch ganz froh, dass ich keine Vegetarierin bin und auch noch keine ernstzunehmende Krankheit oder Verletzung hatte, darüber hätte ich nämlich sonst auch noch ausführliche Berichte einreichen müssen. Nicht zu vergessen, das Ganze war auch noch alles auf Englisch! Meine Eltern und ich waren dann doch ganz froh, als wir das eingereicht hatten. 

Zeitgleich mit dem Beginn der Online-Bewerbung musste dann auch noch der Länderpräferenzbogen ausgefüllt und innerhalb einer Woche zurückgeschickt werden. Dazu muss man wissen, dass man sich bei AFS nicht für ein bestimmtes Land bewirbt, sondern dass man auf dem Länderpräferenzbogen fünf Länder ankreuzt und in eins davon kommt man dann. Ich war mir lange unsicher und habe dann letztendlich USA, Costa Rica, Panama, Argentinien und Chile angekreuzt. Nach ein paar Wochen kam dann endlich der alles entscheidende Brief: "Wir freuen uns, dir heute mitteilen zu dürfen, dass du für die USA ausgewählt wurdest!" Ich habe mich riesig gefreut und bin jetzt auch sehr glücklich, dass es so gekommen ist. 

Das war im Dezember. Eine Weile passierte dann eigentlich nichts zum Thema Auslandsjahr, irgendwann im Februar oder so kam die Bestätigung, dass ich auch von AFS USA angenommen bin und dann gabs auch schon die Einladung zur 1. Vorbereitung im April. Auch davon werde ich aus oben genannten Gründen nicht viel erzählen ;). Nur so viel: auf der 1. VB ging es hauptsächlich um uns selber und darum, uns selbst besser kennenzulernen. Schon drei Wochen später fand die 2. VB statt, wo wir viel zum Thema Kultur gemacht haben. 

Oh, wie schnell die Zeit vergeht...jetzt haben wir schon Juni und es sind wahrscheinlich nur noch etwas mehr als 2 Monate bis zur Abreise! Ich habe nur noch eine Woche richtig Unterricht, die letzte Schulwoche mit meiner Klasse, die ich nach dem Auslandsjahr nicht mehr besuchen werde... :(  

Ansonsten steht bald noch die USA-VB an, auf die ich mich sehr freue, ich muss mich um mein Visum kümmern (worauf ich mich nicht ganz so sehr freue) und eben noch ein bisschen Kleinkram erledigen...und natürlich warte ich immer noch auf meine Gastfamilie!!! 

Ich schreibe wieder, wenn es Neuigkeiten gibt! 
Bis dann :)


Samstag, 25. Mai 2013

Meine Organisation - AFS!

Ich mache mein Auslandsjahr mit der Organisation AFS (American Field Service).

"AFS International ist einer der weltweit erfahrensten und größten gemeinnützigen Anbieter für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Aus einer ursprünglich von freiwilligen Sanitätswagenfahrern gegründeten amerikanischen Organisation ist im Laufe der vergangenen 60 Jahre eine globale Gemeinschaft mit über 60 Länderorganisationen und Partnern geworden."  - von der AFS-Website




Was ich an AFS richtig gut finde ist, dass es eine gemeinnützige Organisation ist und die Gastfamilien nicht bezahlt werden. So weiß man, dass die Gastfamilien aus Interesse einen Schüler aufnehmen und nicht wegen des Geldes. Außerdem bekommt man bei AFS eine intensive Vorbereitung auf das Auslandsjahr. Die meisten anderen Organisationen machen ja nur ein Vorbereitungsseminar, bei AFS gibt es insgesamt 3 Vorbereitungen (VB's). Davon sind zwei allgemeine Grundvorbereitungen und die dritte die länderspezifische Vorbereitung, wo es speziell um das Land geht, wo man hinfährt. Im Auslandsjahr wird man dann auch betreut und trifft andere AFSer aus der ganzen Welt, was  sehr cool sein soll. Nach dem Auslandsjahr gibt es dann auch noch Nachbereitungen und man kann selber Betreuer werden und ehrenamtlich bei AFS mitarbeiten. Insgesamt ist auch alles sehr persönlich, obwohl AFS eine große Organisation ist, man hat Kontakt zu allen möglichen Leuten, kann sich austauschen, Fragen stellen und es gibt auch immer wieder Treffen, wo man sich sehen kann.

Weitere Infos gibts unter: www.afs.de

Der AFS-Blog, wo noch ganz viele andere Schüler von der ganzen Welt aus berichten: blog.afs.de

Ja, ich weiß, ich mache hier ganz schön Werbung :D. Aber ich bin einfach sehr glücklich, dass ich mich bei AFS beworben habe und jetzt auch mit denen ins Ausland gehe. Bis jetzt kann ich AFS also nur weiter empfehlen :).

Freitag, 17. Mai 2013

Wie alles begann...

So, falls Leute auf meinen Blog gestoßen sein sollten, die mich nicht kennen, möchte ich mich erstmal kurz vorstellen:


Ich heiße Antonia, werde auch Toni genannt, bin 15 Jahre alt und gehe zurzeit noch in die 10. Klasse. Im Sommer dieses Jahres beginnt mein Auslandsjahr in den USA und auf diesem Blog will ich über meine Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Wahrscheinlich wird dieser Blog hauptsächlich von meiner Familie und meinen Freunden gelesen, aber ich würde mich natürlich auch sehr freuen, wenn vielleicht der eine oder andere zukünftige Austauschschüler seinen Weg hierher findet! Schließlich lese ich mir selber super gerne irgendwelche Blogs von Austauschschülern durch, auch wenn ich die gar nicht kenne...also, jeder ist hier willkommen und ich freue mich über jeden Leser :).

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so genau, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, ein Auslandsjahr zu machen. Irgendwann in der 8. oder 9. Klasse hat meine Englischlehrerin mal ein paar Broschüren zum Thema Schüleraustausch in unseren Klassenraum gelegt, wovon ich mir dann einfach mal aus Spaß welche mitgenommen habe. Davor hatte ich auch schon von ein paar Leuten aus meiner Schule gehört, die ein Auslandsjahr machen, hatte das aber für mich immer abgetan, weil ich dachte: "Da würdest du doch voll Heimweh kriegen" oder "Da bist du eh viel zu schüchtern für", hatte mir aber nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht. Dann, als ich die Broschüren gelesen habe, wo das Ganze natürlich voll cool beschrieben war, hab ich dann irgendwie doch Lust gekriegt und mir gedacht: "Warum eigentlich nicht?"

Meine Eltern fanden das sowieso schon vorher gut, mein Papa meinte davor schon immer, dass das ja sooo eine Chance ist und er das sofort gemacht hätte, wenn er früher die Möglichkeit gehabt hätte. Meine Eltern haben mich also unterstützt, als ich ihnen davon erzählt habe, was ich auch echt gut fand, weil es ja auch Eltern geben soll, die da total skeptisch sind und das nicht wollen. 

Ich hatte mir dann auch Erfahrungsberichte durchgelesen und war mit meinem Papa auf einer Infoveranstaltung von meiner jetzigen Organisation, AFS, über die ich dann noch mal extra einen Post machen werde. Schließlich war ich dann Feuer und Flamme, meine Pro- und Contra-Listen zum Thema "Auslandsjahr" waren eigentlich nur Fassade, weil für mich feststand, dass ich das unbedingt machen will. Diese Phase, wo man alle möglichen Internetseiten und -foren anschaut, auf jede Infoveranstaltung rennt und sich im Bekanntenkreis umhört, um die richtige Organisation zu finden, hab ich irgendwie total übersprungen. Nach dem Infoabend von AFS fanden wir diese Organisation richtig gut und haben eigentlich gar nicht weiter gesucht. 

Lange Rede, kurzer Sinn, letztendlich hab ich mich also im September 2012 bei AFS beworben und es bis jetzt auch nie bereut. Über das, was danach kam, will ich ein anderes Mal schreiben. Reicht ja jetzt fürs Erste!